|
|
|
|
|
Pleuel A
|
S51 Serie Original
|
Länge 85 mm, Breite 13
mm, oben 16mm, unten 24mm, Gewicht 96 Gramm
|
|
Pleuel B
|
S51 Import
|
Länge 85 mm, Breite 13
mm, oben 16mm, unten 24mm, Gewicht 92 Gramm
|
|
Pleuel C
|
S51 Import
|
Länge 85 mm, Breite 12
mm, oben 17mm, unten 24mm, Gewicht 68 Gramm
|
|
Pleuel D
|
S51 Racing 44 Hub
|
Länge 85 mm, Breite 13
mm, oben 16mm, unten 24mm, Gewicht 63 Gramm
|
|
Pleuel E
|
Import KW 50 Hub
|
Länge 90 mm, Breite 13
mm, oben 17mm, unten 24mm, Gewicht 93 Gramm
|
|
Pleuel F
|
S50 Serie Original
|
Länge 95 mm, Breite 13
mm, oben 16mm, unten 24mm, Gewicht 87 Gramm
|
|
Pleuel G
|
S50 Serie Import
|
Länge 95 mm, Breite 13
mm, oben 16mm, unten 24mm, Gewicht 83 Gramm
|
|
Pleuel H
|
S50 Tuning Import
|
Länge 95 mm, Breite 12
mm, oben 17mm, unten 24mm, Gewicht 77 Gramm
|
|
|
Anmerkungen zu Details
|
|
|
|
Pleuel A
|
Verwendung in Original DDR 44 Hub KW (
S51, S70, Roller Schwalbe )
|
|
|
|
Pleuel B
|
Verwendung in Nachbau Import 44 Hub KW
Made in Fern Ost ( S51, S70, Roller Schwalbe )
KW Herstellkosten im Schnitt 10,00€. Verkauf im
deutschen Handel im Bereich 25 - 110,00€
Ein
treffendes Beispiel wie Werbung aus Wenig viel macht.
Werbende Hervorhebungen Schmiede, Megu, Racing, Big Bore
So wird versucht Höherwertigkeit
darzustellen verbunden mit höheren Preis
bei ansonsten gleicher Nachbau Import Verarbeitung, Material und
Laufspiel
|
|
|
|
Pleuel C
|
In 13mm Breite Obengeführt Verwendung in Nachbau Import 44 Hub Tuning KW
mit Plaste Füllung
Made in Fern Ost
In 12mm Breite Untengeführt Verwendung in Nachbau Import 44 Hub Tuning KW Made in Fern Ost
KW Herstellkosten im Schnitt 15,00€. Verkauf im
deutschen Handel im Bereich 35 - 70,00€
|
|
|
|
Pleuel D
|
Verwendung in 50 ccm Racing Klassen
39 bis 44 Hub KW
|
|
|
|
Pleuel E
|
Optisch massive Ausführung
in 50 Hub KW vorhanden.
Technisch ist die Import Qualität nicht so Massiv wie der
1. optische Eindruck vermittelt
Im unteren Pleuel Bereich zu viel, im oberen Pleuel Bereich zu
wenig des Guten.
KW Herstellkosten im Schnitt 15,00€. Das Pleuel selbst ca. 5,00€
KW Verkauf im
deutschen Handel im Bereich 80 - 160,00€
Das obere Nadellager weicht von der gängigen Simson Größe
12x16 ab. Es hat 12x17
Werbende
Hervorhebungen sind Schmiede, MEGU, Racing, Big Bore usw. Nennungen für höheren Preis
Bei ansonsten Import Verarbeitung, Material und
Laufspiel auf Einfach Level
Was Werbung nicht nennt, das Pleuel ist Schwerer als die längere
Serien Bauform 95 mm ( Typen F und G )
Mit dem hohen Gewicht ist Pleuel E alles andere als Tuning und Sportlich.
Das genaue Gegenteil
Auch wird nicht Genannt, das Pleuel besitzt im unteren Pleuelauge
rundum je seitlich übergroße
Anfasungen
Diese Fasen verringern die Roll und Stützfläche
fürs Nadellager gesamt um 2 mm Nutzbreite.
Ohne jeden Vorteil fördert es nur Pleuel Seitenkippen
Das Pleuel besitzt seitliche Öltaschen was für untengeführt
hergestellte Pleuel Typisch ist
Das Pleuel wird allerdings in der 50 Hub KW Obengeführt
verwendet
Kosten + Aufwand für Untenführung wurden Gespart
Ein treffendes Beispiel wie aus Wenig (Kosten + Aufwand) allein mit Werbung viel
(Gewinn) gemacht wird
Die massive Optik vom 90 mm
Pleuel E ist Trügerisch
Im Bereich oberes Pleuelauge zum
Schaft besteht eine gefährliche Schwachstelle !!!
Diese Stelle
ist Dünner als alle anderen Pleuel mit T-Profil.
Leider ist an dieser Stelle zusätzlich noch die T-Verstärkung Verjüngt.
Um das Maß voll zu machen ist auch noch die Schaftdicke im Zentrum
schmaler gesetzt
3 Verjüngungen auf einen Punkt. Siehe Bilder oben im Vergleich wobei
die Ansicht nur 2 der Punkte zeigen kann
Das Pleuel ist von Haus aus Gefährdet für Pleuel Abriss. Das
dem tatsächlich so ist zeigt nachfolgendes Bild.
Wer es sich antun möchte bitte
sehr und viel Spaß dabei
|
|
|
|
Pleuel F
|
Verwendung in Original DDR
39,5 Hub KW ( S50, KR51/1, Star, Habicht, Sperber, Duo4/1 )
|
|
|
|
Pleuel G
|
Verwendung in Nachbau Import
39,5 Hub KW Made in Fern Ost ( S50, KR51/1, Star, Habicht,
Sperber, Duo4/1 )
KW Herstellkosten im Schnitt 10,00€. Verkauf im
deutschen Handel im Bereich 20 - 90,00€
Wie im 44 Hub Bereich angewendet auch für diesen Wellen
Typ
werbende Hervorhebung Schmiede, Megu, Racing, Big Bore
Verbunden mit höheren Preis bei ansonsten gleicher Nachbau
Import Verarbeitung, Material und Laufspiel
|
|
|
|
Pleuel H
|
Verwendung in Nachbau Import
39,5 Hub KW
Made in Fern Ost ( S50, KR51/1, Star, Habicht, Sperber, Duo4/1 )
KW Herstellkosten im Schnitt 15,00€. Verkauf im
deutschen Handel im Bereich 40 - 100,00€
Nachbau Import Verarbeitung
Das Pleuel besitzt am unteren Pleuelauge seitliche Öltaschen was
für untengeführte Pleuel typisch ist
|
|
|
Technische Hinweise
|
|
|
Serielle Pleuel Breiten
sind 13 mm
Pleuel mit 12 mm Breite
arbeiten mit entsprechend schmalere Nadellager
Das macht diese Pleuel
im Laufbetrieb Anfälliger für Seitenkippen
Entsprechend
schnell nutzen sich Nadellager ab und ergeben hohes Laufspiel
Schwertform
unterstützt geringes Gewicht sehr Entscheidend für Tuning und Sport
Die
Verringerung muss im Verbund zur KW gesehen werden
weil die KW
ebenfalls weniger Gewicht zum Gegenausgleich
benötigt
In der Summe
also doppelte Gewichts Verringerung
Aus der
geringeren Masse ergibt sich schnellere Beschleunigung und höhere
Leistungsabgabe
mit gesamt
geringere Masse Belastungen
Pleuel D zeigt
hierzu eine Optimierung auf 50 - 70 ccm die Nutzung bis 16000 U/min
ermöglicht
Pleuel C zeigt
Optimierung für 140 ccm bis 13000 U/min
Pleuel
A, B, E, F und G sind dazu im Vergleich die andere Richtung
Massiv,
Schwer, Überdimensioniert ohne technischen Vorteil
Im gleichen
Zug besitzt dazu die KW Gegenseite ebenfalls höheres Gewicht (
breitere Wangen )
Diese Bauart wird oft Big Bore genannt
Manchmal auch
Racing wobei das hohe Gewicht das genaue Gegenteil von Racing ist
Viele "verbesserte" Eigenschaften sind reine Werbe
Eigenschaften für höheren Verkaufspreis
Plaste Verwendung in
KW's ist ein schnelles, billiges Verfahren KW Totraum zu verringern
Leider immer mit der Nebenwirkung das sich Kurbelwellen Erhitzen
und Plaste ablösen kann
Es zerstört leider zu oft Kolben und Zylinder
Kurbelwellen erreichen hohe Drehzahlen womit
Fliehkräfte sehr stark auf Plaste Einsätze wirkt
Befestigungsmöglichkeiten bestehen in aller Regel nur über
Querbohrungen in den Hubwangen
Plaste die den
Außenrand der Wangen abschließt und damit außerhalb der Bohrungen liegt
wird
durch die
Fliehkräfte besonders Beansprucht. Im Zusammenspiel Fliehkräfte +
Erhitzung ermüdet
Plaste, wird
Rissig und löst sich ab
Das ist besonders Bedeutsam wenn das Fahrzeug im Winter über
steht
In der Zeit übt der Benzolanteil aus dem Benzin zusätzliches
Austrocknen der Plaste
Sie wird damit noch Spröder und Rissiger
Nadellager blank oder Verkupfert oder Versilbert ?
Käfige von
Nadellager bestehen in aller Regel aus einer Stahllegierung
Die Käfige dienen zur stabilen Führung von Rollen ( Nadeln )
mit guten Ölzugang
Es ist eine
rein mechanische Sache die über Haltbarkeit und Lastgrenzen entscheidet
Verkaufsfördernd
werden auf die Käfige hauchdünne Beschichtungen wie Kupfer oder Silber
aufgetragen. In aller Regel Galvanisch was sich am Leichtesten
erreichen lässt
Die Werbe
Industrie "Begründet" solche Beschichtungen als besser
Ölhaftend,
besser
Wärmeableitend und Ähnliches. Alles was schön klingt
Der gewaltige
Haken an der Sache ist, das sich im realen Fahrbetrieb Beschichtungen
innerhalb weniger hundert Kilometer selbst Abnutzen und verloren
gehen
Schlicht durch
Fliehkraftreibung im Pleuel
Sie dienen
also keiner mechanischen Verbesserung und ganz besonders nicht auf Dauer
Werbung
versucht Beschichtungen besonders für Tuning und Sport Bereich aufzuwerten,
wobei gerade
solcher Einsatz Beschichtungen um so schneller abreibt
Käufer lässt
sich Werbend ein Vorteil Einreden die darauf von Höherwertigkeit ausgehen
und höheren Preis akzeptieren. Darin liegt der werbende Sinn.
Aus mechanischer Funktion halten beschichtete Nadellager nicht
mehr und nicht länger
als Nadellager ohne Beschichtung
Weil sich
generell alle Beschichtungen recht schnell Abnutzen können sie nicht mal
als Beruhigung fürs Gewissen dienen
Es sind tatsächlich reine Werbemittel zum Preis hoch treiben
ohne jeglichen sonstigen Nutzen
|
|
|
|
|
|
|
Praktische
Einbau Hinweise ( und deren Hintergrund ) :
Pleuel Nadellager haben enge Passung
Das Arbeitsspiel ist nahezu so
Eng wie Kugellager der C2 bis C3 Klasse
Als Einstieg muss man sich das Verinnerlichen um die daraus
folgende Tragweite zu verstehen.
Kugellager werden vor Einbau Gereinigt + Geölt. Pleuel Nadellager ebenso.
In der Praxis genügt den Meißten Bremsenreiniger Aufsprühen
und mit Druckluft Reinigen.
Für Kugellager kann es genügen. Für
Nadellager genügt es nicht.
An dem Punkt muss man sich bewusst werden das Nadellager vom
Aufbau her Empfindlicher sind
Deshalb müssen Nadellager richtig Gewaschen werden.
Am Besten die gute alte Methode mit Pinsel im Waschbenzin Bad
Dann mit Pressluft Ausblasen und wenn nötig erneut Waschen +
Ausblasen
Erneut deshalb weil Nadellager tief versteckte Ecken bieten in
denen sich Schmutz fest halten kann.
Es scheint allerdings in heutigen Zeiten Verlernt
Zum Verlernen hat die Industrie beigetragen ebenso wie
Gewinnstreben im Massen Markt
Über Jahre hinweg wurde zunehmend
auf größere Spielpassung für Pleuellager gegangen
was sich einfacher + schneller Fertigen lässt
Als "positiven Grund" wird angeführt, das Tuning und
Sport mehr Spiel benötigt.
In winzigen Größenordnungen 0,01 mm stimmt es.
Nur leider nicht in den Größenordnungen 0,05 bis 0,1 mm wie sie
hergestellt werden.
Solche Größen haben mit Sport nichts zu tun sondern mit schnell
billig Herstellen
Über Jahre fast Unbemerkt konnten Hersteller enge Spiel
Toleranzen immer größer wachsen lassen
Davon unterstützt, das die Wenigsten zu Hause Möglichkeiten
haben Kurbelwellen zu Zerlegen
oder Pleuelsätze neu zu Bestücken.
Beim oberen Nadellager wird noch aufgepasst saugend eng
einzusetzen
Am unteren Nadellager ist es ebenso Erforderlich
Nur unten leider für die Meißten kein Zugang und damit keine
Beachtung.
Es fällt nicht auf das die untere Passung seit Jahren schon viel
zu groß hergestellt wird
Um so leichter konnte der Tuning Markt auch zu großes Spiel als
"gewollt Gut" verkaufen
Kommt in dem Ablauf eine Kurbelwelle in die Hand die ebenso wie am oberen
Nadellager auch am
unteren Nadellager korrekt enge Passung hat führt es
leichtfertig zu Fehlurteil.
Hierzu genügt schon die kleinste Verschmutzung
Wird das Pleuel in Drehung versetzt legt es sich an die Wangen an
Wird das Pleuel in andere Richtung gedreht legt es sich an die
andere Wange an.
Es ist nichts weiter als ein verschmutzes Nadellager das danach
ruft Gewaschen zu werden
Eigentlich kann man froh sein wenn das Pleuel mit seiner Sprache
Sprechend nett darauf hinweist.
Es ist der indirekte Hinweis das es gesunde Spielpassung
hat.
Nur bitte richtig sauber machen eben.
Mancher versteht es mit dem richtigen Waschen nicht. Leichtfertig
fällt das Wort Mängel ein.
Wirkliche Mängel liegen wo anders.
Solche "Probleme" haben Schnell + Billig Wellen aus
Massenfertigung nicht.
Mit größeren Spiel im Nadellager führen auch dicke
Schmutzbrocken
nicht zum seitlichen Pleueldriften an die Wangen.
So schön es für
Ungeübte auf den ersten Blick scheinen mag ist es
nur ein gutes Zeichen
wenn das Pleuel kein seitliches Kippeln zeigt.
Oft sind 0,5 bis 1 mm seitliches Kippeln drin. Damit ist unten im
Lager schon Grenzwertig viel Spiel.
Grenzen liegen bei Radialspiel 0,03 mm. Ein Blick ins Handbuch
gibt Aufschluss. Werbung nicht.
Baut man 0,03 über die Pleuellänge auf kanns oben am Pleuel
kein Seitenkippeln 1 mm ergeben.
Nur Weniger. Diese simple Einfachheit sind sich die Meißten
nicht Bewusst
auch wenns von jeden zu Hause einfach geprüft werden kann.
Es wird ja auch im Massen Markt nicht Gelehrt oder sonstig
Informiert
Sondern still immer größeres Spiel hergestellt, als
hochwertiges Tuning Etikettiert
Fest steht, bei hochwertigen Wellen kippelt fast nichts.
Entsprechend Eng ist die Nadellager Passung und entsprechend
Empfindlich reagieren
diese auf Verschmutzung. Sogar auf Staub.
Gründlich Waschen und richtig Waschen ist die Lösung.
Damit hat man zum Lohn eine Pleuel Passung die lange hält.
Einstieg mit größeren Spiel verkürzt Laufzeiten hinten raus.
10000 km weniger.
Zum Seiten Kippeln sind auch Pleuel + Nadellager Breiten Entscheidend.
Die serielle Simson Breite sind 13 mm. Das ist schon Ordentlich
aus dem Serienbau und hat sich
bis in den Tuning und Sport Bereich bewährt.
Verständlich das breitere Pleuel + Lager weniger Seitenkippeln
anregen
Ebenso Verständlich das schmalere Pleuel + Lager zB. 12 mm mehr
Seitenkippeln anregen
Eine gesunde Breite ist also ein guter Grundbaustein
wenn dazu nicht vergessen wird das Überbreite auch mehr Masse
bedeutet.
Breiten sind Bedeutungsvoller als unten oder oben Geführt
Die Wiederrum sind Bedeutungsvoller als versilbertes Nadellager
oder nicht Beschichtet Blank
Vielleicht lässt sich auf dem Weg indirekt verstehen warum gute Pleuel
nicht an Hersteller Namen
gemessen werden sondern an Dimensionen passend zum Hubraum und
Motor
In Sachen Motor gehts hier nahezu durchweg um Simson mit Serien
und Tuning Motorgehäuse.
Die KW Dimension ist damit nahezu fest vorgegeben.
Im 2. Schritt gehts darum auf diese "Vorgabe" einen
Hubraum setzen.
Zwangsläufig wird die KW und speziell das Pleuel zum Vermittler
zwischen "Vorgabe" und Hubraum
In dem Part übt das richtige Pleuel eine wesentliche Aufgabe.
Ganz besonders Nachdenken dazu
Das wird allerdings zu oft Massenware überlassen mit samt den
darin enthaltenen Details.
So landen mega lange Pleuel im Motor nur weil sich damit Motor
und Zylinder verbinden lassen
Manchmal müssen dazu noch Spacer unter den Zylinder was genau
genommen der Anzeiger ist
das gewählte Pleuel ist schon zu lang. So gehts über die
Pleuelbreite weiter zum Einbauspiel
Ganz am Ende zeigt sich am Wuchtgrad der KW ob das ganze
Kombinieren in die richtige
Richtung führt. Da steht dann meißt Jonglieren mit
Wangenbohrungen und Füllungen an
Manche verstehen es als Lösung. Muss ja gut Gewuchtet laufen.
Andere sehen darin Notausgleich
Nachdenken voran wie zB. andere Pleuel Wahl bringt besseres
Egebnis.
|
|